Auch wenn Radegast in der Weltgeschichte sicherlich keinen großen Stellenwert hat, gibt es doch trotzdem einige Informationen über den Ort, die an dieser Stelle Erwähnung finden sollen.

Wenn zwei Anhalter sich unterhalten, klingt das mitunter ganz lustig. Jeder, der einmal in Franz Paul Baeges Werk "Die Helden von Dideldei" oder in Hermann Waeschkes "Paschlewwer Jeschichtn" geblättert hat, weiß, wovon ich rede. Leider wirkt es sich sehr negativ auf den Unterhaltungswert aus, wenn man aufgrund starker Dialekteinfärbungen nicht das Geringste des Gesagten versteht - das kann Teilnehmer der Konversation bisweilen ziemlich ermüden. Deshalb dachte ich mir, man müsste mal ein Wörterbuch anlegen, welches die Begriffe enthält, die für Nicht-Anhalter nur schwer verständlich sind. Man muss ja nicht gleich den Anspruch haben, ein vollständiges Wörterbuch zu verfassen, in dem alle nur denkbaren anhaltischen Begriffe enthalten sind, aber ein Anfang sei hiermit gemacht... Knapp vierhundert Wörter enthält diese kleine Sammlung bereits, und der Autor ist Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!

Weiterlesen ...

Das frühere Radegaster Stadtwappen

Ein Wappen führte Radegast seit 1727, seit der Ort von Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau zum Marktflecken erhoben wurde und die Stadtrechte verliehen bekam (die es jedoch erst über einhundert Jahre später wahrnahm).

Weiterlesen ...

Der Wendengott Svarožić, auch "Radegast" genannt, in einer mittelalterlichen Darstellung

Die Bedeutung des Ortsnamens "Radegast" steht in direktem Zusammenhang zur frühen Siedlungsgeschichte des Ortes. Die Region wurde früher von den Wenden, einem slawischen Stamm, besiedelt. Die Slawen beteten eine große Anzahl von Gottheiten an. Die höchste unter ihnen war der Gott Svarog. Er wurde als Gottvater und als Schöpfer von Erde, Sonne und Feuer verehrt. Sohn des mächtigen Svarog war Svarožić, der zunächst als Sonnengott verehrt wurde, beispielsweise bei Sonnenwenden.

Weiterlesen ...

Wappen des Hauses Anhalt / Urkunde des Herzogs Friedrich von Anhalt

Auch wenn die erste urkundliche Erwähnung des Ortsnamens im Jahr 1244 erfolgte, so dauerte es noch hundert weitere Jahre, bis die Ortschaft erstmals selbst Gegenstand einer beurkundeten Belehnung wurde. In diesem Beitrag gebe ich einen Überblick über die urkundlichen Erwähnungen der ersten 400 Jahre aufgezeichneter Ortsgeschichte.

Weiterlesen ...